„Hauptstadt des Fairen Handels 2009“
Das große Engagement der Stadt (Politik, Verwaltung, zivilgesellschaftliche und wirtschaftliche Kräfte) wurde belohnt. München belegt im Wettbewerb „Hauptstadt des Fairen Handels 2009“ den zweiten Platz und erhält ein stolzes Preisgeld von 20.000 Euro, einzusetzen zur Förderung des Fairen Handels.
Konkrete Maßnahmen, verbunden mit Bildungs- und Öffentlichkeitsarbeit, führten zu diesem Erfolg.
Die Strategie des gemeinsamen Fairen Handels führte im Sommer 2009 zu einem Highlight auf dem 21. Tollwood-Sommerfestival. Nach der Umstellung der Festivalgastronomie auf Bio bringt Tollwood auch im Bereich des Fairen Handels den Stein ins Rollen. Das Ziel ist ehrgeizig: Tollwood soll 100 Prozent bio und fair werden. Der Anteil von fair gehandelten Waren soll Schritt für Schritt in den kommenden Jahren gesteigert werden. In der Gastronomie gibt es bereits Reis, Tee, Kaffee, Bananen und Wein aus Fairem Handel. Auch Kunsthandwerker und Händler garantieren bereits für einen beträchtlichen (und steigenden) Teil der Waren und Rohstoffe aus so genannten Entwicklungsländern, dass dieser nachweislich den Kriterien des Fairen Handels entspricht.
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