Schmuck

Schmuck hat von jeher vielfältige Bedeutung in einer Gesellschaft. Gold, Silber und Edelsteine, aber auch pflanzliche oder tierische Materialien wie Koralle, Schildpatt, Elfenbein und Perlen gehören zu den begehrten Rohstoffen für Schmuck.
Ein großer Teil des in Deutschland verkauften Schmucks wird in Billiglohnländern gefertigt. Ausgerechnet bei der Gewinnung von Gold, dem umsatzstärksten Rohstoff der Schmuckindustrie, herrschen die massivsten Missstände. Die Verwüstung großer Flächen und der Einsatz giftiger Chemikalien gehören ebenso dazu wie die verheerend schlechten Bedingungen, unter denen Millionen von Kleinschürfern arbeiten.
Viele Edelmetall- und Edelsteinvorkommen befinden sich in den sogenannten Entwicklungsländern,. nur in Ausnahmefällen kommen die Bodenschätze der Bevölkerung zugute. Unsichere Arbeitsverhältnisse, geringe Löhne und hohe gesundheitliche Risiken für die Beschäftigten sind an der Tagesordnung. Auch Kinderarbeit ist hier weit verbreitet. Berichte über die Finanzierung von Kriegen durch Edelsteinhandel häufen sich. Die größten Diamantenlieferanten sind Angola, Sierra Leone, Kongo. In diesen von Bürgerkriegen verwüsteten afrikanischen Staaten spielten Diamanten bei der Finanzierung von Waffenimporten eine wichtige Rolle.
Alternativen
Die Schmuckbranche ist durch einige internationale Initiativen auf dem Weg, Regeln für einen transparenteren und faireren Markt zu entwickeln.
Auf der SÜDWIND-Webseite können Sie sich über den Umgang deutscher Unternehmen mit der Diamanten-Problematik informieren.
Im Dachauer Hinterland nördlich von München stellt eine Goldschmiedin Schmuck aus fairen Rohstoffen her:
Atelier Dosch, Jetzendorfer Str. 3, 85258 Fränking/Weichs
Tel. 08136/99923, www.atelierdosch.de
Infos
www.faire-edelsteine.de
www.fairtrademinerals.de
www.oneworldminerals.de
www.suedwind-institut.de