25.04.2017

Vortrag: Gewalt gegen Frauen in Lateinamerika und die Bewegung ni una menos (12. Mai)

Ein Skandal, der gern totgeschwiegen wird, ist die weltweit zunehmende Gewalt gegen Frauen. Mariel Távara Arizmendi, Psychologin an der Universität San Marcos (Lima), Feministin und Aktivistin gegen die Gewalt und Ermordung von Frauen, war bei einer NGO für Frauenrechte und gegen -diskriminierung tätig, arbeitet bei Ärzte der Welt und in Organisationskomitees von Kampagnen für Frauenrechte, z.B. der internationalen Kampagne #NiUnaMenos. Sie berät Opfer der unter dem peruanischen Präsidenten Fujimori vorgenommenen Zwangssterilisationen an Frauen und verteidigt die sexuellen und reproduktiven Rechte der Frauen.Gegen die zunehmende Gewalt an Frauen in Lateinamerika und die Straflosigkeit in Fällen von Belästigung und Gewalt gegen Frauen, körperlicher und sexueller Gewalt, Femiziden, Belästigung am Arbeitsplatz richten sich die Frauenbewegungen in Peru und anderen Ländern.

Spanisch mit Übersetzung. Eintritt frei. Beginn 19 Uhr im EineWeltHaus München, Raum 211(212

Veranstalter:Lateinamerika-Arbeitskreis des Nord Süd Forum München e.V. in Kooperation mit der Informationssstelle Peru e.V.,Terre des Femmes, Casa Latinoamérica e. V., Chasqui e.V., Frau.Kunst.Politik. gefördert aus Mitteln des Kirchlichen Entwicklungsdienstes durch Brot für die Welt – Evangelischer Entwicklungsdienst sowie durch den Katholischen Fonds für weltkirchliche und entwicklungsbezogene Bildungs- und Öffentlichkeitsarbeit

geschrieben von: Nord Süd Forum München
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