10.09.2021

Vortrag: Gemeinsam gegen Kinderarbeit

Öffentlich und privat einkaufen ohne die Ausbeutung von Kindern

Eines der wichtigsten Kriterien im Fairen Handel ist das Verbot von ausbeuterischer Kinderarbeit. Auch in der öffentlichen Beschaffung findet das Thema Beachtung.
Als bundesweit eine der ersten Städte beschloss München 2002 nur noch Produkte zu kaufen, die ohne ausbeuterische Kinderarbeit hergestellt sind.
Gleichzeitig bleibt Kinderarbeit ein riesiges Problem: Jährlich importiert die EU Produkte im Wert von rund 50 Milliarden Euro, die in Verbindung mit Kinderarbeit stehen, d.h. über 110€ pro EU-Bürger*in.

 

Was aber ist ausbeuterische Kinderarbeit eigentlich?
Wie erleben arbeitende Kinder ihre Arbeit und die wenige Freizeit, die ihnen bleibt?

Ferat Hamidzada und Benjamin Pütter geben Antworten auf die Frage, was vor Ort, aber auch was hier bei uns jede*r gegen ausbeuterische Kinderarbeit tun kann – privat, als Organisation oder öffentlich.

Referenten:

Fedrat Hamidzada, ehemaliger Kinderarbeiter aus Afghanistan, der seit seinem 8. Lebensjahr, auf den Stationen seiner Flucht vor den Taliban bis nach Deutschland immer wieder Kinderarbeit leisten musste.

Benjamin Pütter, einer der führenden Experten gegen ausbeuterische Kinderarbeit, der seit Jahrzehnten gegen Kinderarbeit kämpft und für seine Recherchen schon 88 mal in Indien war.

 

Begrüßung und Einführung:
Caren Biersack, Trägerverein EineWeltHaus München e.V.

Moderation:
Kai Schäfer, Nord Süd Forum München e.V.

Veranstaltende:
Nord Süd Forum München und Trägerkreis EineWeltHaus München in Kooperation mit Earthlink und der Steuerungsgruppe Fairtrade Stadt München

Im Rahmen der Fairen Woche Gefördert durch ENGAGEMENT GLOBAL mit Mitteln des BMZ

Am 16. September um 19 Uhr im EineWeltHaus München

www.nordsuedforum.de

geschrieben von: NoSFo
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