17.05.2017

Studie "Verändert der Faire Handel die Gesellschaft?"

Unter welchen Bedingungen wurde dieser Kaffee angebaut? Wer hat mein T-Shirt genäht? Diese und ähnliche Fragen beschäftigen immer mehr Verbraucherinnen und Verbraucher beim Einkaufen. Dies ist eine Wirkung des Fairen Handels; Fair Trade verbessert also nicht nur die Arbeitsbedingungen in den Herkunftsländern der Produkte, sondern verändert auch die Gesellschaft in Deutschland. Zu diesem Schluss kommt eine neue Studie, beauftragt von den GEPA-Gesellschaftern MISEREOR und Brot für die Welt sowie vom Forum Fairer Handel, bei dem die GEPA Mitglied ist, TransFair und Engagement Global.

Die direkt sichtbaren Veränderungen: Es gibt eine immer größer werdende Palette an fairen Produkten – und: fair einkaufen ist einfacher geworden. Nach wie vor bilden Weltläden die Basis der Bewegung und leisten wertvolle Bildungs- und Öffentlichkeitsarbeit, darüber hinaus gibt es Fair Trade-Produkte inzwischen in vielen Lebensmittel-, Bio- und Naturkostläden, in Cafés, Restaurants und Bildungseinrichtungen.

Aber auch auf politischer Ebene werden Einkaufspraktiken unter dem Stichwort Faire Beschaffung diskutiert, in der Wirtschaft wird der Faire Handel im Rahmen der Unternehmensverantwortung und des Rohstoffbezugs bedeutender. Größter Erfolgsfaktor des Fairen Handels ist das Konzept selbst: Der Faire Handel macht komplexe globale Problemzusammenhänge verständlich und liefert konkrete Lösungsansätze.

(Quelle: www.gepa.de/meldungen/neue-studie-zum-fairen-handel.html )

Eine Kurz- und Langfassung der Studie gibt auf der Internetseite von CEval zum download.

geschrieben von: NoSFo
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