17.09.2019

Rechte für Menschen – Regeln für Konzerne!

Soziale Bewegungen stellen Forderungen für die neue Verhandlungsrunde des „UN Binding Treaty“

 

Der fromme Wunsch, Unternehmen mögen freiwillig dafür Sorge tragen, dass Menschenrechte entlang der gesamten Produktions- und Lieferkette eingehalten werden, hat sich nicht erfüllt. Nun soll ein Verbindliches Abkommen der Vereinten Nationen über Wirtschaft und Menschenrechte, der UN Binding Treaty, transnationale Unternehmen weltweit zur Verantwortung ziehen. Im Oktober wird dieses Abkommen weiter verhandelt. Soziale Bewegungen kritisieren den offiziellen Entwurf als viel zu lasch.

 

Mit unseren Referent*innen diskutieren wir: Wie verhalten sich Deutschland und die EU bei den Treaty-Verhandlungen? Wer zieht im Hintergrund die Fäden? Was unternimmt die Zivilgesellschaft, um Unternehmensstraflosigkeit zu stoppen? Wie können wir auch in München aktiv werden?

 


Referent*innen:

Raffaele Morgantini vom Centre Europe Tiers-Monde (CETIM) koordiniert in Genf die weltweite zivilgesellschaftliche Binding-Treaty-Kampagne und gibt aus erster Hand Einblicke in die Binding-Treaty-Verhandlungen.

Andrea Behm, Mitglied bei Attac München und Rechtsanwältin für internationales Strafrecht und Menschenrechte, erklärt in kurzen Worten den UN Binding Treaty und reflektiert die Rolle der deutschen Politik.

Die Aktivist*innen von FIAN arbeiten zum Thema Ernährung als Menschenrecht und zeigen anhand eines Beispieles aus der Praxis, wie Unternehmen Menschenrechte systematisch verletzen und wie dagegen Widerstand geleistet werden kann.

 

Veranstalter: Ökumenisches Büro für Frieden und Gerechtigkeit, attac München, FIAN, Nord Süd Forum München

Wann und wo?

Am 26. September 2019 um 19 Uhr im EineWeltHaus, Schwanthalerstr. 80

 

Mehr Infos findet ihr hier

geschrieben von: Nord Süd Forum München e.V.
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