23.05.2018

Podiumsdiskussion (am 5. Juni) zur Fußball-WM: Spielball Menschenrechte?

Sportereignisse gehen immer wieder mit der Aushöhlung von Menschenrechten einher. Deutlich wird das nun wieder bei der Fußball-WM 2018 in Russland. Unmenschliche Arbeitsbedingungen, Vertreibung, Diskriminierung und die Einschränkung der Versammlungsfreiheit sind nur wenige Beispiele welche im Trubel und der Vorfreude auf die WM nur wenig Beachtung finden.

Fast 70 Jahre nach der Verabschiedung der UN-Menschenrechtscharta will die Friedrich-Ebert-Stiftung in Kooperation mit der Münchner Volkshochschule die WM in einen größeren Zusammenhang stellen und lädt zur Podiumsdiskussion mit folgenden Fragen ein: Wie kann man menschenrechtliche Standards durchsetzen und Zivilgesellschaften vor Ort sinnvoll unterstützen? Wie könnte ein Mega-Event aussehen, das tatsächlich niemandem schadet?

Als Gäste sind Rainer Koch (Präsident des Bayerischen Fußball-Verbandes), Sylvia Schenk (Leiterin AG Sport, Transparency International), Sandra Schwedler (Vorsitzende des Aufsichtsrates des FC St. Pauli) und Johannes Aumüller (Sportredakteur Süddeutsche Zeitung) geladen. Die Moderation leitet der Journalist und Buchautor Ronny Blascke.

Die Veranstaltung findet am Dienstag den 5. Juni 2018 um 19Uhr im Gasteig im Carl-Amery-Saal (Rosenheimer Straße 5, München) statt.

Anmeldung und weitere Informationen hier.

Eintritt frei

 

 

 

 

 

geschrieben von: NoSFo
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