27.05.2016

Menschenrechte ins Gesetz - JETZT!

Jetzt Petition unterzeichnen: Menschenrechte vor Profit

Was viele immer noch nicht wissen: Hinter T-Shirts, Schokolade, Smartphones verbergen sich Geschichten von Hunger, Armut und Menschenrechtsverletzungen.
Ob in Textilfabriken in Bangladesch, bei der Ernte von Kakaobohnen in Ghana oder beim Rohstoffabbau in Konfliktgebieten: Menschen schuften unter unwürdigen Bedingungen für Hungerlöhne. Sie sind enormen gesundheitlichen Risiken ausgesetzt und werden von ihrem Land vertrieben.

Die Achtung von Menschenrechten im Ausland gilt bislang als freiwillige Angelegenheit.
Opfer haben keine Chance, hierzulande eine Entschädigung einzuklagen, wenn deutsche Unternehmen ihre Rechte missachten. Die Rechte von Investoren dagegen sind in Handelsabkommen verbindlich verankert und können vor privaten Schiedsgerichten eingeklagt werden. Dieses System der menschenrechtlichen Verantwortungslosigkeit ist untragbar.

Jetzt haben wir eine einmalige Gelegenheit, das zu ändern: Im Juni will die Bundesregierung einen Nationalen Aktionsplan Wirtschaft und Menschenrechte vorlegen.
Schon jetzt gibt es allerdings deutliche Signale, dass dieser nur unverbindliche Empfehlungen statt gesetzliche Verpflichtungen vorsehen wird. Menschenrechte sind nicht verhandelbar. Unternehmen müssen Menschenrechte achten!

Fordern Sie deshalb gemeinsam mit INKOTA, Misereor,  Brot für die Welt, CIR, Germanwatch, Oxfam, SÜDWIND, terre des hommes und ver.di und zahlreichen anderen Angela Merkel und Sigmar Gabriel auf, sich für einen ambitionierten Aktionsplan einzusetzen:

Hier klicken und Petition unterzeichnen - damit Menschenrechte mehr gelten als Profit.

geschrieben von: NoSFo
zurück zur Übersicht