04.12.2017

Menschenrechte in München - Quo vadis? (am 4. Dezember)

 

Am 10. Dezember 1948 verabschiedete die Generalversammlung der Vereinten Nationen die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte. Sie enthält die ersten niedergeschriebenen Rechte mit universellem Anspruch, die für alle Menschen ohne Unterscheidung in gleicher Weise gelten sollen. Heute setzen sich weltweit Menschen für die Durchsetzung dieser Rechte ein und kämpfen für deren Anerkennung – so auch in München. Dieses Engagement sichtbar zu machen und institutionell besser zu verankern ist Ziel der „Münchner Tage der Menschenrechte“, die der gleichnamige Arbeitskreis vom 1. bis 10. Dezember unter der Schirmherrschaft von Oberbürgermeister Dieter Reiter veranstaltet.

 

In der Podiumsdiskussion wird die Frage diskutiert, wie die Erinnerung an die NS-Zeit mit der Arbeit für Menschenrechte in Zusammenhang zu bringen ist. Am Beispiel der Stadt Wien lässt sich zeigen, wie kommunale Menschenrechtsarbeit real gestaltet werden kann. Welche konkreten Schritte braucht es möglicherweise auf dem Weg zu einer Menschenrechtsstadt München?

Nach einem Grußwort des Oberbürgermeisters diskutieren Dr. Rainer Huhle (Gründungs- und Vorstandsmitglied des Nürnberger Menschenrechtszentrums) und Shams Asadi (Menschenrechtsbeauftragte und Leiterin des Menschenrechtsbüros der Stadt Wien).

 

Datum? 4. Dezember um 19 Uhr

Ort? NS-Dokumentationszentrum - Auditorium, Brienner Str. 34

Veranstalter? Arbeitskreis Münchner Tage der Menschenrechte in Kooperation mit dem NS-Dokumentationszentrum München

Eintritt frei

 

Weitere Informationen zum Programm der Münchner Tage der Menschenrechte findet Ihr unter www.tagdermenschenrechte.org/veranstaltungen oder in unserem Programmheft.

geschrieben von: NoSFo
zurück zur Übersicht