10.05.2020

Jeder ist Nachbar. Münchens erster genossenschaftlich organisierter Unverpacktladen braucht Unterstützer

In München-Laim passiert etwas. Kaum zu glauben, oder? Bislang fällt das Wohnviertel nicht durch alternative Projekte auf. Doch das ändert sich jetzt. Engagierte Nachbar*innen haben die Genossenschaft nebenan-unverpackt gegründet. Seit Herbst 2019 ist das Gründungsteam um die Initiatorin Sabina Pötzsch aktiv: „Wir wollen etwas ändern und die Möglichkeit bieten, auf Verpackung, Mikroplastik und Produkte mit langen Lieferwegen zu verzichten.“ Aktuell haben 337 Genoss*innen 709 Anteile gezeichnet. Anfang Juni, so der Plan, wird der erste genossenschaftlich organisierte Unverpacktladen Münchens eröffnet. Doch auf den letzten Metern braucht es Rückenwind.

Ein Treffpunkt mit Flair in Laim

Seit Ende Februar wird der Laden in der Willibaldstraße 18 umgebaut. In Zeiten von Corona ist alles schwieriger geworden: Sich in Gruppen zusammenzusetzen und Absprachen zu treffen. Das gemeinsame Arbeiten auf der Baustelle. So mussten mehr Leistungen an Handwerker vergeben werden. Mit Herzblut ist die Architektin Anna Büchting im Einsatz. Sie hat die Bauleitung übernommen, ehrenamtlich: „Meine Arbeit ist in einem guten Projekt aufgehoben.“ Und der Laden wird schön: mit hochwertigen Bins aus Glas, Flocken- und Nussmus-Maschine, vielen Details, die den Laden gemütlich machen. Auch wird es einen Cafébereich geben mit Platz für Workshops und Vorträge.

 

Mitglied werden lohnt sich

Noch sind Teile der Ausstattung nicht finanziert: Wer unterstützen möchte kann Genoss*in werden und Anteile kaufen oder eine Spende auf der Crowdfunding-Website tätigen. Auch Patenschaften sind möglich: Für Teile der Außenbeleuchtung oder schöne Fliesen an der Theke.

An alle Nachbarn und Nachbarinnen im Münchner Westen: Gehen wir gemeinsam über die Ziellinie!

Damit Laim aus dem Dornröschenschlaf geweckt wird.

nebenan-unverpackt.de

gofundme.com/f/unterstutzung-fur-nebenan-amp-unverpackt-eg

Kontakt für Patenschaften: kira@nebenan-unverpackt.de

geschrieben von: Anita Güpping
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