04.03.2016

Gold, Gift und Globalisierung. Dokumentarfilm, Vortrag und Diskussion


Es ist höchste Zeit, den Mythos vom edlen und hehren Rohstoff Gold zu entzaubern

Nur etwa 10 % werden tatsächlich technisch benötigt – für Raumfahrt, Handy, PC und Zahn – und weit mehr als die Hälfte der Menge des geförderten Goldes erreicht man heute schon durch Recycling. Dazu kommt, dass Gold seine Funktion im Weltwährungssystem verloren hat. Einige Banken bieten kein Gold-Investment mehr an.
Vor allem ist der Nimbus dahin, wenn man einen Blick auf die ökologischen und die sozialen Kosten des Goldabbaus wirft. Quecksilber, Zyanid, riesige Abraumhalden, zerstörte Landschaften, Wasserverschleiß und -vergiftung, Verletzung von Grundrechten der Bevölkerung und Kriminalisierung von Bürgerprotest sind Begleiterscheinungen von Goldbergwerken.
Auch zerstörter Regenwald, vergiftete Flüsse und Fische treiben die Menschen auf die Barrikaden.

Höchste Zeit uns nicht länger vom Glanz des Goldes blenden zu lassen – auch nicht von angeblichen Alternativen wie fairem Gold.


Ref.: Dr. Hartmut Heidenreich (Zornheim / Mainz), Koordinationsteam der Kampagne Bergwerk Peru – Reichtum geht, Armut bleibt.

Veranstalter: Lateinamerika-Arbeitskreis des Nord Süd Forum München und Informationsstelle Peru e.V.ru e.V. (Bergwerkskampagne Peru.- Reichtum geht, Armut bleibt)

Eintritt frei!

geschrieben von: NoSFo
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