16.05.2018

Fuck Fast Fashion - Protest gegen die Münchner Primark Eröffnung (am 17.05.2018)

Der Textilriese Primark, der preislich meist noch unter dem Niveau anderer Fast-Fashion-Größen, wie H&M und Zara liegt, steht wie kein Anderer exemplarisch für die Ausbeutung von Mensch und Natur in der heutigen Textilindustrie.

Viele ehrenamtliche Akteur*innen, Engagierte und Freiwillige haben sich heute zusammengeschlossen, um Primark zu zeigen, dass sie in München nicht willkommen sind. Doch die Akteur*innen wollen nicht nur ihren Protest zum Ausdruck bringen, sondern aufklären und Informationen zur Verfügung stellen: In unserer heutigen Externalisierungs-Gesellschaft sind die Auswirkungen des 4,99€ billigen T-Shirts nicht zu sehen oder zu spüren, da diese ausgelagert wurden. Sämtliche konventionelle Textilproduktion fußt auf Ausbeutung der Arbeiter*innen (Monatslohn in Bangladesch, durchschnittl. 80-90€ für 10Std./Tag, 6Tage/Woche), auf fehlenden Sicherheitsstandards, massiver Umweltverschmutzung (bis zu 3.500 giftige, teils krebserregende Chemikalien), fehlender Abwassersysteme, CO2-intensivem Transport, etc.

München fair fashion bietet Handlungsmöglichkeiten, zeigt auf, wie man sich hier vor Ort mit teils lokal produzierter, fairer und vor allem stylisher Mode eindecken kann. Denn Shopping mit reinem Gewissen macht Spaß!

geschrieben von: NoSFo
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