Fairtrade-Stadt München


München ist seit Juli 2013 Fairtrade-Stadt. Seitdem existiert mit der Steuerungsgruppe Fairtrade Stadt München ein breites Bündnis von Vertreter*innen der Zivilgesellschaft, der Kirchen, des Einzelhandels und der Stadtverwaltung. Gemeinsam setzen sie sich für Fairen Handel, gerechte Produktionsbedingungen und Handelsbeziehungen ein.

 

 

Fairer öffentlicher Einkauf – die Stadt München

 

Vorbildfunktion der Kommunen

Bund, Länder und Kommunen geben jährlich rund 360 Milliarden Euro für Güter und Dienstleistungen aus, davon entfällt die Hälfte auf die Kommunen. Diese besitzen damit ein enormes wirtschaftliches Potential, das auf privates und unternehmerisches Handeln ausstrahlen kann.


Vorreiterrolle der Stadt München

2003 hat der Münchner Stadtrat beschlossen, nur noch Produkte einzukaufen, die ohne ausbeuterische Kinderarbeit hergestellt sind.

Seit 2006 werden nur noch Blumen aus eigener Produktion (Stadtgärtnerei) oder aus regional-saisonalem Anbau verwendet. Bei Importwaren wird auf Gütesiegel für umwelt- und sozialgerechte Produktion geachtet.

2011 hat der Münchner Stadtrat beschlossen, dass zunehmend soziale Aspekte bei der städtischen Beschaffung von Produkten berücksichtigt werden sollen. So werden etwa beim Einkauf von genähten Bällen für Schulen und beim Einkauf von Natursteinen, die außerhalb Europas hergestellt wurden, Gütesiegel mit Sozialstandards als Nachweis verlangt.
Zum Stadtratsbeschluss geht es hier.

2013 hat sich der Stadtrat für die Ausweitung der sozialverantwortlichen Beschaffung auf weitere Produktbereiche (z.B. Textilien und Büromaterial) ausgesprochen.
Zum Bericht und Beschluss vom Dezember 2013 zum aktuellen Stand der Umsetzung geht es hier.
Den "Bericht zur Weiterentwicklung der nachhaltigen Beschaffung der Landeshauptstadt München und zur Förderung des Fairen Handels in München" (Stand 20.01.2016) gibt es hier.

Mehr Infos zur fairen Beschaffung der Landeshauptstadt München gibt es hier.

KONTAKT



Referat für
Gesundheit und Umwelt,
Fachstelle EineWelt
Sylvia Baringer

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